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Wenn Küche, Wohnen und Handwerk zusammenfinden

  • 16. Juni 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Juni

Schon beim Betreten des Wohnraums fällt auf: Diese Küche gehört zum Raum. Der Parkettboden läuft nahtlos weiter und verbindet Wohnen, Essen und Kochen. Keine harten Übergänge, sondern ein ruhiges Gesamtbild.



Im Zentrum steht die Wohnküche mit lackierten Fronten in griffloser Ausführung, Altholz und Dekton. Das Altholz bringt Wärme und Struktur in den Raum. Es umrahmt einzelne Elemente, setzt Akzente und strahlt optisch Wärme aus. Präzise Gehrungsverbindungen zeigen die handwerkliche Qualität. Gerade solche Details entscheiden darüber, ob ein Möbelstück eingebaut wirkt oder wie aus einem Guss erscheint. Auch das Reduit fügt sich in das Gesamtbild nahtols ein. Solche Nebenräume fallen oft kaum auf, sind im Alltag jedoch enorm wertvoll.


Die Arbeitsfläche aus Dekton Danae ergänzt das Holz mit einer hellen, ruhigen Oberfläche. Der Werkstoff ist robust und pflegeleicht. Seine Beigetöne greifen die natürliche Ausstrahlung des Holzes auf. Dekton kam auch im Gäste-WC zum Einsatz.


Badezimmer mit Schpiegel und Parkett

Die magnetische Glasrückwand verbindet Nutzen und Gestaltung. Passendes Zubehör aus pulverbeschichtetem Metall, zum Beispiel ein Küchenrollenhalter, ergänzt die Fläche. Sie lässt sich beschreiben und mit Magneten nutzen. Einkaufslisten, Notizen und Erinnerungen finden dort ihren Platz. Gleichzeitig bleibt die Oberfläche hygienisch und widerstandsfähig.


Das Licht spielte in der Planung eine wichtige Rolle. Ein LED-Band unter der Arbeitsplatte setzt die Kücheninsel in Szene und lässt sie leichter wirken. Die Beleuchtung der Rückwand sorgt für gute Sicht beim Arbeiten.


Über dem Kochfeld ergänzt ein höhenverstellbarer Umluft-Dunstabzug die Küche. Beim Kochen fährt er nach unten und saugt Kochdünste direkt ab. Danach verschwindet er wieder und gibt den Blick frei. Die integrierte Beleuchtung unterstützt die Arbeit am Kochfeld und schafft am Abend eine angenehme Stimmung.



Neben der Küche fertigten wir weitere Elemente für den Wohnbereich. Einbauschränke schaffen Stauraum und nutzen den vorhandenen Platz optimal. Im Eingangsbereich verbinden Sitzbank, Schränke, Glasvitrine und ein Einschubregal aus Altholz Nutzen und Gestaltung. Jacken, Schuhe, Alltags- und persönliche Gegenstände erhalten ihren festen Platz. Das offene Regal setzt einen warmen Akzent und greift die Materialwahl der Küche auf.


Eingangsbereich mit Altholz

Dieses Projekt zeigt, was entsteht, wenn Innenausbau ganzheitlich gedacht wird: Küche, Entrée, Stauraum, Gäste-WC, Licht und Materialien greifen ineinander. Bauherren profitieren von mehr Alltagstauglichkeit. Architekten erhalten eine Umsetzung, die ihre Planung präzise aufnimmt und handwerklich überzeugend ausführt.

 

Wir begleiteten das Projekt von der Planung bis zur Montage. Im Mittelpunkt standen durchdachte Lösungen: Materialien, die zusammenpassen; Stauraum, der funktioniert; Technik, die den Alltag erleichtert; und Details, die oft erst auf den zweiten Blick auffallen, aber den Unterschied ausmachen.


Herzlichen Dank an die Bauherrschaft für das Vertrauen und den spannenden Auftrag. Es war uns eine Freude, dieses Projekt von der Planung bis zur Ausführung begleiten zu dürfen.


Planen Sie ein Projekt, bei dem Schreinerarbeiten, Materialien und Raumwirkung zusammenspielen sollen? Die Ruepp Schreinerei AG begleitet Bauherren und Architekten von der Idee bis zur Ausführung.

 
 
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